BioSol *

Unbedenklichkeitsbescheinigung

Unbedenklichkeitsbescheinigung hinsichtlich der Wassergefährdung durch den Einsatz von Nanopartikeln im Produkt BioSol

BioSol* ist ein adaptronisches System, das sich über autonome, das heißt selbstregelnde Prozesse an unterschiedliche Betriebsbedingungen anpassen kann. Voraussetzung hierfür ist die systemoptimale Verknüpfung von Sensoren und Aktuatoren auf der Basis neuer Funktions- werkstoffe, wie zum Beispiel biologisch hergestellte microscalige Magnetite und durch Sputtering erzeugte dotierte Mikropartikel, mit Mikroorganismen als adaptive Regler.

In Verbindung mit Silizium oder Titandioxid werden Hydroxylradikale gebildet. Diese sehr reaktiven Substanzen zersetzen organische Verbindungen jeglicher Art, in harmlose Salze und Kohlendioxid, das in gelöster Form dem Stoffwechsel zugegebener Mikroorganismen dient.

Die geringe Spannung, welche der elektrochemische Prozess benötigt, wird direkt aus den Stoffwechselvorgängen der Mikroorganismen in Verbindung mit dem Struktursystem im BioSol* erzeugt. Die, in das der Bionik nachempfundene System, integrierten Sensoren und Aktuatoren übernehmen gleichzeitig lasttragende wie aktuatorisch/sensorische Aufgaben und sind multifunktional.

BioSol* ist somit ein intelligentes Werkstoffsystem, es beschreibt den Technologiebereich sogenannter intelligenter Bionik-Strukturen.  BioSol ist ein Produkt der interdisziplinären Schlüssel- technologie mit elektrischen, magnetischen, thermischen und optischen Funktionseigenschaften entsprechend der Bionik.

Mikroorganismen wie die im BioSol, welche anwendungsbezogen Katalysatoren freisetzen, steuern als adaptive Regler im B-System die Wechselwirkungen mit funktionalen Gruppen, für welche die Natur im Laufe der Evolution klare Vorgaben gemacht hat.

Prüfung der Halbleiter in BioSol* auf VwVwS und Katalog wassergefährdender Stoffe

Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Änderung der Verwaltungsvorschrift wassergefährdende Stoffe vom 27. Juli 2005  

Zitat: Chemikalien (Stoffe und Stoffgruppen), die bei ihrer Herstellung, während oder nach ihrer Anwendung in die Umwelt gelangen, können Lebewesen, insbesondere den Menschen, gefährden oder schädigen. Zum Schutz von Umwelt und Gesundheit werden Chemikalien auf ihre Gefährlichkeit hin untersucht und eingestuft. Ein wichtiges Kriterium ist die Einstufung nach ihrer Wassergefährdung; unterschieden werden drei Wassergefährdungsklassen (WGK):

  1. schwach wassergefährdend
  2. wassergefährdend
  3. stark wassergefährdend

Die Einstufung erfolgt nach der Verwaltungsvorschrift wassergefährdende Stoffe (VwVwS) vom 17.05.1999. Mit der VwVwS, die am 01.06.1999 in Kraft getreten ist, wird die frühere WGK 0 (im Allgemeinen nicht wassergefährdend) nicht weiter fortgeführt.

Stattdessen wird eine Bewertung als “nicht wassergefährdender Stoff” eingeführt. Siehe auch Verwaltungsvorschrift zur Änderung der Verwaltungsvorschrift wassergefährdende Stoffe vom 27. Juli 2005.

Titandioxid und Eisen(II,III)-oxid sind in die Gruppe nicht wassergefährdender Stoffe eingestuft (Anhang 1, Kenn-Nummer 1345, Stoffbezeichnung: Titandioid; Kenn-Nummer Einstufung 751 Stoffbezeichnung: Eisen(II,III)-oxid, nwg nach VwVwS).

Daher ist BioSol* mit einem Gehalt an biologisch her- gestelltem Eisen(II,III)-oxid < 0,05% und Titandioxid in Verbindung mit Aluminiumtitanat und < 1,0 % nicht in eine Wassergefährdungsklasse einzustufen und damit unbedenklich.  

* BioSol A und BioSol B  
Diese Seite verwendet Cookies. Erfahren Sie in unserer Datenschutzerklärung mehr darüber, wie wir Cookies einsetzen und wie Sie Ihre Einstellungen ändern können. OK