BMT-System - Biogas aus Stroh - Reststoffe effizient nutzen


Mit dem weltweit zum Patent angemeldeten BMT System®, als ergänzender Anlagenteil zu konventionellen Biogasanlagen, wird ligninhaltige, halmgutartige Biomasse als Energieträger verfügbar gemacht. Dazu wird einem Gülle- oder Nachgärermedium der Biogasanlage eine symbiotische Mischung (LignoX®) aus natürlichen Mikroorganismen der Risikoklasse 1 beigemischt. Die zwei Komponenten werden gemeinsam, unter Einhaltung einer Temperaturkaskade, auf eine definierte Reaktionstemperatur erhitzt. Die so aktivierte Heißgülle schließt lignocellulosehaltige Einsatzstoffe, wie z.B. Stroh, auf. Dem Fermenter übergeben, erhöhen die nutzbar gemachten Kohlenhydrate und C/C-Verbindungen den Gasertrag der Biogasanlage signifikant.

Mikrobiologische Wirkung von LignoX®

LignoX® nutzt als Basis u.a. Mikroorganismen aus der Tiefsee, die aus hydrothermalen Quellen stammen.

Es handelt sich um eine symbiotische Stoffmischung aus Enzymen, natürlichen, hocheffizienten Mikroorganismen der Risikoklasse 1 (unbedenklich) und pflanzlichen Wirkstoffen, den Präbiotika. In Verbindung mit dem BMT System® fördert LignoX®   hocheffiziente Umsetzungsprozesse von schwer abbaubaren Substratbestandteilen wie Lignocellulose. Durch die hochentwickelte Zusammensetzung des Präparates wird gezielt das Wachstum und die Aktivität ausgewählter Bakterienarten verstärkt oder gehemmt und somit der Methanertrag deutlich gesteigert.

 

Im Bild unten: Aufschluß der Ligninstruktur


Umsetzung mit dem BMT System®

 

Im BMT System® werden Biologische, Mechanische und Thermokatalytische Prozesse, innerhalb einer Anlage und exakt aufeinander abgestimmt, zusammengeführt. Die verfahrenstechnische Zielstellung ist die Aufbereitung von Heißgülle unter Zugabe von LignoX® und das Mischen mit aufbereiteten ligninhaltigen Einsatzstoffen.

Die Funktionsgruppen sind auf Module (Container) aufgeteilt und über Rohrbrücken miteinander verbunden, sodass die Installationszeit Vorort auf ein Minimum beschränkt wird.

Vorteile

  • Getrennte Verwertung von Getreide und Stroh, keine Nahrungsmittelkonkurrenz, höhere ökologische Vielfalt, keine Monokulturen
  • Vorteile für den gesamten landwirtschaftlichen Betrieb, z.B. mehr frei verfügbare Flächen, Mehrertrag pro Fläche, Ersparnisse bei Einsatzstoffkosten, nachhaltige Kreislaufwirtschaft

 

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